Exklusiv: Berliner Fintech erlangt Unicorn-Status

Von Heinz-Roger Dohms

Das Berliner Finanztechnologie-Unternehmen Hypoport AG gehört nach einem Bericht des Branchen-Newsletters „Finanz-Szene.de“ nun zur raren Spezies der sogenannten „Unicorns“ – damit sind junge Unternehmen gemeint, die auf eine Bewertung von mehr als einer Milliarden Dollar kommen. Nach einem rasanten Kursanstieg in den vergangenen Monaten liegt die Marktkapitalisierung der börsennotierten Baugeldvermittlers schon seit einigen Tagen bei rund 900 Millionen Euro. Am Donnerstag lag der Börsenwert zum Handelsschluss bei exakt 884,95 Millionen Euro – das waren umgerechnet 1,041 Milliarden Dollar.

In der breiten Öffentlichkeit ist die 1999 gegründete Hypoport AG so gut wie unbekannt. Das liegt daran, dass das Unternehmen im Endkundengeschäft nicht unter seinem eigenen Namen auftritt, sondern unter dem Markennamen „Dr. Klein“.  Hypoport bietet allerdings nicht nur Baugeldvergleiche für Häuslebauer an, sondern stellt seine Technologie unter dem Namen „Europace“ auch B2B-Kunden zur Verfügung. Dazu gehören Vertriebe wie Accedo, aber auch bekannte Banken wie die Postbank, Santander oder die DKB. Auch für viele Volksbanken und Sparkassen sind die Berliner mittlerweile tätig.

2016 hatte die Hypoport AG ihren Umsatz von 139 auf 156,6 Millionen Euro gesteigert. Der Rohertrag wuchs um 19 Prozent auf 85,2 Millionen Euro, das Ebit um 21 Prozent auf 23,2 Millionen Euro.

Newsletter 29/09/19: Deutsches Unicorn, Postbank-Scoop, RegTech

Exklusiv: Postbank verliert binnen 12 Monaten rund 10 Prozent ihrer Bestandskunden

Die Postbank hat im Zuge der Gebührenerhöhung im vergangenen Herbst eine beispiellose Abwanderung von Bestandskunden verkraften müssen. Wie Recherchen von „Finanz-Szene.de“ zeigen, verlor das Bonner Institut binnen zwölf Monaten rund 550.000 seiner zuvor 5,25 Millionen Giro-Kunden. Dabei gelang es der Deutschen-Bank-Tochter nur teilweise, die Abgänge durch die Akquise neuer Kunden zu kompensieren. So fiel die Zahl der Girokonten auch unterm Strich unter die Fünf-Millionen-Marke. Die Postbank hatte die Gebührenerhöhungen im August 2016 angekündigt und zum 1. November umgesetzt. Bislang bestritt das Institut, dass es  zu Massenkündigungen gekommen sei. Unsere Berechnungen im Detail (und was die Postbank dazu sagt) finden Sie hier:

Finanz-Szene.de

News

Wollmilch-Sau-Fintech kauft zu: Ein ziemlich smartes Geschäftsmodell, ein erstaunliches Ertragswachstum – und eine seit Jahren unfassbare Aktienperformance: Die Hypoport AG (das ist die Firma u.a. hinter dem Baugeldvermittler „Dr. Klein“) macht irgendwie nicht viel falsch (es sei denn, wir übersehen was, das kann natürlich auch sein). Nun haben die Berliner ein kleines Technologieunternehmen namens IWM Software erworben. Dabei geht es offenbar darum, das zweite Standbein (einen Marktplatz für Versicherungen) zu kräftigen. Vermutlich ist auch das nicht ganz dumm – sich beizeiten ein bisschen unabhängiger vom Immo-Boom zu machen. Handelsblatt, Aktienkurs

Deutsches Fintech-Unicorn: … Ha, da schau her! Als wir gerade im Halbschlaf (es ist hier kurz nach Vier in der Früh) den Aktienkurs verlinkt haben, fiel uns auf, dass die Marktkapitalisierung von Hypoport inzwischen bei rund 885 Mio. Euro (!) liegt. Rechnen Sie das jetzt mal in US-amerikanische Dollar um. Und was kriegen Sie? Genau: ein deutsches Fintech-Einhorn. That’s news!!!!!! (wobei: irgendein Aktienforumsmensch wird die Entdeckung garantiert schon gemacht haben). Und falls sich jetzt  Leser melden, dass Hypoport ja gar kein Fintech im eigentlichen Sinne und der Begriff „Unicorn“ ja ohnehin vorbörslichen Bewertungen vorbehalten sei … Pfffffff.

Wird die Einlagensicherung zur Einlagenrückversicherung? Wie die „Börsenzeitung“ heute Früh berichtet, werkelt die EU-Kommission schon wieder an ihren Plänen für eine Vergemeinschaftung der europäischen Sicherungssysteme herum. Dabei scheint es im Kern darum zu gehen, die Kritiker (sprich: die Deutschen) ein Stück weit zu besänftigen, indem man sich zunächst auf die Einführung einer gemeinsamen Rückversicherung beschränkt – statt gleich alles in einen Topf zu werfen. Börsenzeitung (Paywall)

Ösi-Direktbank vor Deutschland-Start: Der Easybank ist der Piefke-Markt offenbar nicht overbanked genug. Wie die Kollegen von „Fondsprofessionell“ entdeckt haben, steht das 1996 gegründete Wiener Institut unmittelbar vor dem Markteintritt in Deutschland (der übrigens schon mal angekündigt, dann aber irgendwie nicht erfolgt war). Sogar einen Markennamen und eine Webpräsenz gibt es schon. Fondsprofessionell, Homepage

Was gehörte Berenberg sonst noch alles? Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, geht es bei den Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Hamburger Investmentbank (wir berichteten) nicht nur um das TecDax-Unternehmen Pfeiffer Vacuum. Stattdessen soll der betreffende Berenberg-Mann im Namen seines Arbeitgebers zwischenzeitlich auch bei Tele Columbus und WCM Beteiligungen von jeweils mehr als zehn Prozent aufgebaut haben. Wirtschaftswoche

Was die Moody’s-Menschen zu den deutschen Banken sagen: Einerseits ein bisschen was Positives, denn der Ausblick bleibt dank der guten Konjunktur (=weiterhin niedrige Kreditausfälle) stabil. Andererseits aber auch was Negatives. Denn wenn die Zinsen zu rasch steigen, wäre das (Stichwort Zinsbindung) gar nicht gut für Sparkassen und Volksbanken. Moody’s, Börsenzeitung (Paywall)

ING Diba vertrauenswürdiger als Deutsche Bank: Diese Meldung verlinken wir – um ehrlich zu sein – erstmal nur testhalber. Wir haben nämlich leise Zweifel, ob irgendwelche Brand-Rankings unsere Leser wirklich interessieren. Aber mal sehen, was die Klick-Statistik heute Abend sagen wird. Handelsblatt

Bafin knöpft sich RegTech vor: Noch ein sachdienlicher Hinweis an alle Banken, die glauben, sie könnten den ganzen Regulierungs-Kram einfach an irgendwelche Regulierungs-Fintechs (wie z.B. Figo oder Transaction Factory) auslagern und bräuchten sich dann um nix mehr zu kümmern … Herr Hufeld sieht auch das! Börsenzeitung (Paywall)

Lesetipps

Was für ein toller Blog: Ist nicht alles ein Geben und Nehmen? Nachdem wir letzte Woche in völliger Unkenntnis unseres journalistischen Anspruchs den Innovationsblog der DZ Bank gelobt hatten, hat selbiger nun diese Woche „Finanz-Szene.de“ gelobt (sogar mit Bild). Wir sehen uns darum in der Pflicht, das Lob heute nochmal zurückzugeben: Eure (Ähem, „Ihre“) wöchentlich Link-Liste ist echt gut. Und was den Anspruch angeht: Die DZ Bank ist bekanntlich auch die Bank, die zurzeit ein richtig fettes Schiffsproblem zu managen hat. Aber das nur nebenbei. Innovationsblog

Noch was Abseitiges: Wer sich auch für Randbereiche bzw. verwandte Bereiche der deutschen Fintech-Welt interessiert – mutmaßlich interessengeleitete Leser haben und diese Woche auf Infografiken einmal zum Thema Legaltech und einmal zum Thema Loyalty hingewiesen. Tobschall.de, Paymentandbanking

Klickfavorit

… war gestern die bebilderte Dokumentation über das weltmännische Flair der Frankfurter Szene. Bild-Zeitung

In diesem Sinne: Wir machen uns jetzt ein schönes langes Wochenende, Sie hoffentlich auch. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie uns weiter – und dann bis Mittwoch, wie immer um sechs Uhr in der Früh.

Heinz-Roger Dohms

Newsletter 29/09/19: Postbank-Scoop, Deutsches Unicorn, Ösi-Bank ante portas

Exklusiv: Postbank verliert binnen 12 Monaten rund 10 Prozent ihrer Bestandskunden

Die Postbank hat im Zuge der Gebührenerhöhung im vergangenen Herbst eine beispiellose Abwanderung von Bestandskunden verkraften müssen. Wie Recherchen von „Finanz-Szene.de“ zeigen, verlor das Bonner Institut binnen zwölf Monaten rund 550.000 seiner zuvor 5,25 Millionen Giro-Kunden. Dabei gelang es der Deutschen-Bank-Tochter nur teilweise, die Abgänge durch die Akquise neuer Kunden zu kompensieren. So fiel die Zahl der Girokonten auch unterm Strich unter die Fünf-Millionen-Marke. Die Postbank hatte die Gebührenerhöhungen im August 2016 angekündigt und zum 1. November umgesetzt. Bislang bestritt das Institut, dass es  zu Massenkündigungen gekommen sei. Unsere Berechnungen im Detail (und was die Postbank dazu sagt) finden Sie hier:

Finanz-Szene.de

News

Wollmilch-Sau-Fintech kauft zu: Ein ziemlich smartes Geschäftsmodell, ein erstaunliches Ertragswachstum – und eine seit Jahren unfassbare Aktienperformance: Die Hypoport AG (das ist die Firma u.a. hinter dem Baugeldvermittler „Dr. Klein“) macht irgendwie nicht viel falsch (es sei denn, wir übersehen was, das kann natürlich auch sein). Nun haben die Berliner ein kleines Technologieunternehmen namens IWM Software erworben. Dabei geht es offenbar darum, das zweite Standbein (einen Marktplatz für Versicherungen) zu kräftigen. Vermutlich ist auch das nicht ganz dumm – sich beizeiten ein bisschen unabhängiger vom Immo-Boom zu machen. Handelsblatt, Aktienkurs

Deutsches Fintech-Unicorn: … Ha, da schau her! Als wir gerade im Halbschlaf (es ist hier kurz nach Vier in der Früh) den Aktienkurs verlinkt haben, fiel uns auf, dass die Marktkapitalisierung von Hypoport inzwischen bei rund 885 Mio. Euro (!) liegt. Rechnen Sie das jetzt mal in US-amerikanische Dollar um. Und was kriegen Sie? Genau: ein deutsches Fintech-Einhorn. That’s news!!!!!! (wobei: irgendein Aktienforumsmensch wird die Entdeckung garantiert schon gemacht haben). Und falls sich jetzt  Leser melden, dass Hypoport ja gar kein Fintech im eigentlichen Sinne und der Begriff „Unicorn“ ja ohnehin vorbörslichen Bewertungen vorbehalten sei … Pfffffff.

Wird die Einlagensicherung zur Einlagenrückversicherung? Wie die „Börsenzeitung“ heute Früh berichtet, werkelt die EU-Kommission schon wieder an ihren Plänen für eine Vergemeinschaftung der europäischen Sicherungssysteme herum. Dabei scheint es im Kern darum zu gehen, die Kritiker (sprich: die Deutschen) ein Stück weit zu besänftigen, indem man sich zunächst auf die Einführung einer gemeinsamen Rückversicherung beschränkt – statt gleich alles in einen Topf zu werfen. Börsenzeitung (Paywall)

Ösi-Direktbank vor Deutschland-Start: Der Easybank ist der Piefke-Markt offenbar nicht overbanked genug. Wie die Kollegen von „Fondsprofessionell“ entdeckt haben, steht das 1996 gegründete Wiener Institut unmittelbar vor dem Markteintritt in Deutschland (der übrigens schon mal angekündigt, dann aber irgendwie nicht erfolgt war). Sogar einen Markennamen und eine Webpräsenz gibt es schon. Fondsprofessionell, Homepage

Was gehörte Berenberg sonst noch alles? Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, geht es bei den Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Hamburger Investmentbank (wir berichteten) nicht nur um das TecDax-Unternehmen Pfeiffer Vacuum. Stattdessen soll der betreffende Berenberg-Mann im Namen seines Arbeitgebers zwischenzeitlich auch bei Tele Columbus und WCM Beteiligungen von jeweils mehr als zehn Prozent aufgebaut haben. Wirtschaftswoche

Was die Moody’s-Menschen zu den deutschen Banken sagen: Einerseits ein bisschen was Positives, denn der Ausblick bleibt dank der guten Konjunktur (=weiterhin niedrige Kreditausfälle) stabil. Andererseits aber auch was Negatives. Denn wenn die Zinsen zu rasch steigen, wäre das (Stichwort Zinsbindung) gar nicht gut für Sparkassen und Volksbanken. Moody’s, Börsenzeitung (Paywall)

ING Diba vertrauenswürdiger als Deutsche Bank: Diese Meldung verlinken wir – um ehrlich zu sein – erstmal nur testhalber. Wir haben nämlich leise Zweifel, ob irgendwelche Brand-Rankings unsere Leser wirklich interessieren. Aber mal sehen, was die Klick-Statistik heute Abend sagen wird. Handelsblatt

Bafin knöpft sich RegTech vor: Noch ein sachdienlicher Hinweis an alle Banken, die glauben, sie könnten den ganzen Regulierungs-Kram einfach an irgendwelche Regulierungs-Fintechs (wie z.B. Figo oder Transaction Factory) auslagern und bräuchten sich dann um nix mehr zu kümmern … Herr Hufeld sieht auch das! Börsenzeitung (Paywall)

Lesetipps

Was für ein toller Blog: Ist nicht alles ein Geben und Nehmen? Nachdem wir letzte Woche in völliger Unkenntnis unseres journalistischen Anspruchs den Innovationsblog der DZ Bank gelobt hatten, hat selbiger nun diese Woche „Finanz-Szene.de“ gelobt (sogar mit Bild). Wir sehen uns darum in der Pflicht, das Lob heute nochmal zurückzugeben: Eure (Ähem, „Ihre“) wöchentlich Link-Liste ist echt gut. Und was den Anspruch angeht: Die DZ Bank ist bekanntlich auch die Bank, die zurzeit ein richtig fettes Schiffsproblem zu managen hat. Aber das nur nebenbei. Innovationsblog

Noch was Abseitiges: Wer sich auch für Randbereiche bzw. verwandte Bereiche der deutschen Fintech-Welt interessiert – mutmaßlich interessengeleitete Leser haben und diese Woche auf Infografiken einmal zum Thema Legaltech und einmal zum Thema Loyalty hingewiesen. Tobschall.de, Paymentandbanking

Klickfavorit

… war gestern die bebilderte Dokumentation über das weltmännische Flair der Frankfurter Szene. Bild-Zeitung

In diesem Sinne: Wir machen uns jetzt ein schönes langes Wochenende, Sie hoffentlich auch. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie uns weiter – und dann bis Mittwoch, wie immer um sechs Uhr in der Früh.

Heinz-Roger Dohms

Exklusiv: Postbank verliert in 12 Monaten rund 10 % ihrer Giro-Bestandskunden

Von Heinz-Roger Dohms

Die Postbank hat im Zuge der Gebührenerhöhung im vergangenen Herbst eine wohl beispiellose Abwanderung von Bestandskunden verkraften müssen. Wie Recherchen von „Finanz-Szene.de“ zeigen, verlor das Bonner Geldinstitut binnen zwölf Monaten rund zehn Prozent seiner angestammten Giro-Kunden. Durch die gleichzeitige Akquise von Neukunden konnten die Verluste allerdings zum Teil kompensiert werden.

Nach eigenen Angaben  verfügte die Postbank Mitte vergangenen Jahres noch über 5,25 Millionen Girokonten. Zwölf Monate später waren es dagegen nur noch „knapp fünf Millionen“, wie dem jüngst veröffentlichten Halbjahresbericht zu entnehmen ist. Netto lag das Minus also bei über 250.000. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass die Postbank im ersten Halbjahr dieses Jahres zugleich 170.000 neue Kunden gewann – mithin büßte die Deutsche-Bank-Tochter in ihrem Bestand mindestens 420.000 Kunden ein. Hinzu kommen  die in der zweiten Jahreshälfte 2016 akquirierten Neukunden. Das waren nach früheren Angaben von Vorstandsfrau Susanne Klöß rund 130.000. Daraus ergibt sich insgesamt ein Bruttoverlust von mindestens 550.000 Kunden (wobei diese Zahl neben den Kündigungen naturgemäß auch Sterbefälle beinhaltet).

Finanz-Szene.de untersuchte für die Analyse sämtliche Geschäfts- und Zwischenberichte der Postbank seit Mitte 2015. Dabei zeigte sich, dass die Zahl der Kunden im März 2016 mit 5,3 Millionen ihren Höhepunkt erreichte; selbst unterm Strich hat die Traditionsbank nun also mindestens 300.000 Giro-Kunden weniger als vor 15 Monaten. Das entspricht einem Minus von mehr als fünf Prozent.

Die Postbank hatte die Gebührenerhöhungen Mitte August 2016 angekündigt und zum 1. November umgesetzt. Die Entgelte reichen von 1,90 Euro monatlich für ein reines Online-Konto bis hin zu 9,90 Euro für ein Konto mit diversen Extras. Zwar verlangen inzwischen auch viele andere Banken mehr Geld für die Kontoführung – darunter eine große Zahl an Sparkassen und Volksbanken. Allerdings war die Postbank das erstere größere Geldhaus, das wieder Gebühren einführte, nachdem die Konten zuvor für fast alle Kunden gratis waren.

„Finanz-Szene.de“ legte der Postbank die Berechnungen vor – das Institut widersprach ihnen nicht. Allerdings wies ein Sprecher darauf hin, dass die „rund fünf Millionen Kunden“, die nun mehrheitlich Kontogebühren entrichteten, für die Banken einen anderen Wert hätten als 5,25 Millionen Kunden, die mehrheitlich keine Kontogebühren gezahlt hätten. Bislang hatte die Postbank bestritten, dass es zu Massenkündigungen gekommen sei.