18/10/18: Dt. Bank schmiedet Anti-Fintech-Pakt, Payment-Lobby erzählt Quatsch, N26

Kann es sein, dass „zeb“ die eigene Bankenstudie ein bisschen eigenwillig interpretiert?

Die auf den Finanzsektor spezialisierte Beraterfirma zeb hat gestern nicht nur ihre alljährliche Privatkundenstudie veröffentlicht – sie hat auch gleich den Ton der Berichterstattung gesetzt („Neuer Tiefpunkt bei Ertragslage und Ergebnis erreicht“). Dieser Deutung schließen sich die berichtenden Medien heute umstandslos an, die „Wirtschaftswoche“ etwa schreibt unter Berufung auf die Strategieberater: „Während 2011 noch fast 57 Mrd. Euro an Erträgen rund 48 Mrd. Euro an Kosten gegenüberstanden, lag das Plus 2017 nur noch bei mageren 2,3 Mrd. Euro.“ Ausweislich der zeb-Zahlen stimmt diese Rechnung zwar, anders sieht es jedoch aus, wenn man die 2017er-Zahlen nicht mit den extrem guten von 2011, sondern z.B. mit denen von 2013 vergleicht. In dem Zeitraum sind die Erträge nämlich gerade mal von 50,3  auf 50,1 Mrd. Euro und die Gewinne von 2,4 auf 2,3 Mrd. Euro gesunken. Bedenkt man, dass die zeb-Berater 2013 selber meinten, beim Ertrag sei Stagnation „das günstigste Szenario“ – dann muss man jetzt doch eigentlich schlussfolgern, dass sich die deutschen Retailbanken (zumal angesichts des elenden Zinstiefs …) seit Jahren sehr viel besser schlagen, als das einige wahrhaben wollen. Oder etwa nicht?

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Deutsche Bank schließt internationale Anti-Fintech-Allianz: Die digitalen Plattform-Anbieter kommen der Kreditwirtschaft ja längst nicht mehr nur im Retailgeschäft ins Gehege  (-> Hypoport, -> Finanzcheck), sondern auch im B2B-Geschäft (-> 360T, -> C2FO). Wie sich die Banken dagegen wehren können? Zum Beispiel, indem sie eigene Plattformen gründen. Genau das versucht nun die Deutsche Bank, ist heute Morgen in der FAZ (S. 29) und in der „BÖZ“ zu lesen. Gemeinsam mit anderen internationalen Großbanken, darunter die Citigroup, die Santander und die BNP Paribas, wollen die Frankfurter einen Marktplatz für Handelsfinanzierungen aufbauen. Der Arbeitstitel: „Trade Information Network“. Börsen-Zeitung (Paywall)

Nach unserem Dafürhalten ist es geradezu frappierend, mit was für fragwürdigen Umfragen die deutsche Banken- bzw. Payment-Lobby den Durchbruch der NFC-Technologie herbeizubelegen versucht: Beispielhaft lässt sich das an einer dieser Tage in mehreren Medien prominent zitierten Quatsch-Studie der „Initiative Deutsche Zahlungssysteme“ in Kooperation mit Allensbach nachvollziehen. Voilà: Finanz-Szene.de

Lange hieß es, die EU-Bankenbehörde Eba werde im Zuge des Brexits von London nach Frankfurt verlegt – dann jedoch bekam Paris den Zuschlag. Lag es daran, dass die Deutschen bei ihrer Bewerbung geschlampt haben? Diesen Verdacht äußert heute Morgen zumindest die „SZ“. Süddeutsche Zeitung (Die Kerninfo befindet sich im fünften Absatz)

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„Ich habe eine Bank in der Bank geführt“: Die Geschichte des Chefs der Volksbank Langendernbach (Landkreis Limburg-Weilburg), der Millionen veruntreut haben soll. Manager Magazin

„1,5 Millionen Kunden können eine tragfähige Basis darstellen“: Warum N26 womöglich bald wirklich schwarze Zahlen schreibt. Wirtschaftswoche

Wo wir weiter oben schon mal beim kontaktlosen Bezahlen waren: Wie funktioniert eigentlich die zugrundeliegende NFC-Technologie? Das erklärt der stets aufs Neue lesenswerte Payment-Blogger Rudolf Linsenbarth. mobile-zeitgeist.com

Und gleich nochmal Rudolf Linsenbarth (diesmal in einer Nachbetrachtung zum Dreierbündnis von Google Pay, Mastercard und Paypal): Warum  Paypal den deutschen Banken nach der Butter nun auch noch die Brotstulle wegnimmt. IT-Finanzmagazin

Und eines unserer Dauerthemen: Was müssen Banken bedenken, wenn sie sich ernsthaft als Plattform positionieren wollen. Der Bank-Blog

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… war gestern der „Leser-Blog“ zur Kapitalsituation der DZ Bank. Finanz-Szene.de

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18/10/18: Ertragswunder, Dt. Bank schmiedet Anti-Fintech-Pakt, Eba-Debakel

Kann es sein, dass „zeb“ die eigene Bankenstudie ein bisschen eigenwillig interpretiert?

Die auf den Finanzsektor spezialisierte Beraterfirma zeb hat gestern nicht nur ihre alljährliche Privatkundenstudie veröffentlicht – sie hat auch gleich den Ton der Berichterstattung gesetzt („Neuer Tiefpunkt bei Ertragslage und Ergebnis“). Dieser Deutung schließen sich die berichtenden Medien heute umstandslos an, die „Wirtschaftswoche“ etwa schreibt unter Berufung auf die Strategieberater: „Während 2011 noch fast 57 Mrd. Euro an Erträgen rund 48 Mrd. Euro an Kosten gegenüberstanden, lag das Plus 2017 nur noch bei mageren 2,3 Mrd. Euro.“ Ausweislich der zeb-Zahlen stimmt diese Rechnung zwar, anders sieht es jedoch aus, wenn man die 2017er-Zahlen nicht mit den extrem guten von 2011, sondern z.B. mit denen von 2013 vergleicht. In dem Zeitraum sind die Erträge nämlich gerade mal von 50,3  auf 50,1 Mrd. Euro und die Gewinne nur von 2,4 auf 2,3 Mrd. Euro gesunken. Bedenkt man, dass die zeb-Berater 2013 selber meinten, beim Ertrag sei Stagnation „das günstigste Szenario“ – dann muss man jetzt doch eigentlich schlussfolgern, dass sich die deutschen Retailbanken (zumal angesichts des elenden Zinstiefs …) seit Jahren sehr viel besser schlagen, als das einige wahrhaben wollen. Oder etwa nicht?

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Deutsche Bank schließt internationale Anti-Fintech-Allianz: Die digitalen Plattform-Anbieter kommen der Kreditwirtschaft ja längst nicht mehr nur im Retailgeschäft ins Gehege  (-> Hypoport, -> Finanzcheck), sondern auch im B2B-Geschäft (-> 360T, -> C2FO). Wie sich die Banken dagegen wehren können? Zum Beispiel, indem sie eigene Plattformen gründen. Genau das versucht nun die Deutsche Bank, ist heute Morgen in der FAZ (S. 29) und in der „BÖZ“ zu lesen. Gemeinsam mit anderen internationalen Großbanken, darunter die Citigroup, die Santander und die BNP Paribas, wollen die Frankfurter einen Marktplatz für Handelsfinanzierungen aufbauen. Der Arbeitstitel: „Trade Information Network“. Börsen-Zeitung (Paywall)

Nach unserem Dafürhalten ist es geradezu frappierend, mit was für fragwürdigen Umfragen die deutsche Banken- bzw. Payment-Lobby den Durchbruch der NFC-Technologie herbeizubelegen versucht: Beispielhaft lässt sich das an einer dieser Tage in mehreren Medien prominent zitierten Quatsch-Studie der „Initiative Deutsche Zahlungssysteme“ in Kooperation mit Allensbach nachvollziehen. Voilà: Finanz-Szene.de

Lange hieß es, die EU-Bankenbehörde Eba werde im Zuge des Brexits von London nach Frankfurt verlegt – dann jedoch bekam Paris den Zuschlag. Lag es daran, dass die Deutschen bei ihrer Bewerbung geschlampt haben? Diesen Verdacht äußert heute Morgen zumindest die „SZ“. Süddeutsche Zeitung (Die Kerninfo befindet sich im fünften Absatz)

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„1,5 Millionen Kunden können eine tragfähige Basis darstellen“: Warum N26 womöglich bald wirklich schwarze Zahlen schreibt. Wirtschaftswoche

Wo wir weiter oben schon mal beim kontaktlosen Bezahlen waren: Wie funktioniert eigentlich die zugrundeliegende NFC-Technologie? Das erklärt der stets aufs Neue lesenswerte Payment-Blogger Rudolf Linsenbarth. mobile-zeitgeist.com

Und gleich nochmal Rudolf Linsenbarth (diesmal in einer Nachbetrachtung zum Dreierbündnis von Google Pay, Mastercard und Paypal): Warum  Paypal den deutschen Banken nach der Butter nun auch noch die Brotstulle wegnimmt. IT-Finanzmagazin

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Die Payment-Lobby erzählt Quatsch in puncto kontaktloses Bezahlen

Von Heinz-Roger Dohms

Nach unserem Dafürhalten ist es geradezu frappierend, mit was für fragwürdigen Umfragen die deutsche Banken- bzw. Payment-Lobby den Durchbruch der NFC-Technologie herbeizubelegen versucht. Beispielhaft lässt sich das an einer dieser Tage in mehreren Medien prominent zitierten Quatsch-Studie der „Initiative Deutsche Zahlungssysteme“ in Kooperation mit Allensbach nachvollziehen.

1.) Die Ausgangslage

Laut offiziellen Zahlen der Bundesbank wurden im vergangenen Jahr in Deutschland gemessen am Umsatz 1,1% aller Zahlungen „kontaktlos“ durchgeführt. Wir von „Finanz-Szene.de“ finden das (gemessen an unserer täglichen Wahrnehmung) eher viel als wenig – der „Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.“ (der unter anderem mehrere Bankenverbände angehören) war die Zahl allerdings vermutlich zu piefig. Also gab sie eine eigene Studie in Auftrag, um zu eigenen Zahlen zu kommen. Auftragnehmer war Allensbach, ein  Marktforschungs-Unternehmen, dem ein irgendwie renommiert-seriöses Image anhaftet, was ja nie schaden kann.

2.) Die Botschaft

Auf Basis der eigenen Studie versuchte die Initiative vergangene Woche die Botschaft zu platzieren, dass NFC-Zahlungen in Deutschland ganz mächtig im Kommen seien – und zwar so mächtig, dass sich sogar die Älteren für die neue Technologie begeisterten. Die Überschrift der Pressemitteilung lautete dementsprechend: „Jung und Alt: Kontaktlos weckt Interesse in allen Altersstufen„.

 „Auch Ältere bezahlen kontaktlos“, vermeldete daraufhin das Handelsjournal, „Aktuelle Zahlen belegen, dass auch die deutschen Verbraucher jenseits der 60 Gefallen am Bezahlen per NFC finden„, erläuterte das IT-Finanzmagazin seinen Lesern, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung wusste zu berichten: „Die Vorteile der kontaktlosen Kartenzahlung überzeugen offensichtlich immer mehr Menschen. Nach einer Allensbach-Umfrage finden es 60 Prozent gut, wenn ihre Girocard die Funktion zum kontaktlosen Zahlen hat.“

3.) Der Versuch einer Recherche

Es ist eine fürchterliche Journalisten-Unart, über „Umfagen“ bzw. „Studien“ zu berichten, die man überhaupt nicht gelesen hat. Diese Unart ist aber leider so verbreitet, dass sich PR-Agenturen sogar angewöhnt haben, Pressemitteilungen zu „Studien“ zu verschicken, die gar nicht existieren (bzw.: Es mag sein, dass manche Studien tatsächlich existieren, die Journalisten bekommen diese Studien dann aber nicht zu Gesicht, sondern sollen sich gefälligst mit der Pressemitteilung zufriedengeben).

Demensprechend war auch die „Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.“ nicht bereit, „Finanz-Szene.de“ die Umfrage im Original zur Verfügung zu stellen. Stattdessen wurden wir auf eine „Management Summary“ verwiesen, die mit „Technikbegeistert in allen Altersstufen“ überschrieben ist. Auf Seite 3 findet sich die wesentliche Zahl, die auch in der Pressemitteilung propagiert wird: „45 % der über 60-jährigen Inhaber einer Girocard finden oder fänden es praktisch oder sehr praktisch, mit ihrer Karte kontaktlos zu bezahlen.“ Wie viele Ältere tatsächlich schon kontaktlos bezahlen – dazu kein Wort.

4.) Was an der Botschaft wirklich dran ist

Natürlich ist die Botschaft, dass der durchschnittliche Über-60-Jährige hierzulande irgendwas mit kontaktlosem Bezahlen am Hut hat, völliger Quatsch – ansonsten wären die Bundesbank-Zahlen ja nicht so, wie sie sind. Interessanterweise findet sich dieser Befund offenbar so ähnlich auch in den Allensbach-Zahlen. Im August hatte die „Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V“ nämlich aus den Umfrage-Ergebnissen schon einmal eine Pressemitteilung destilliert. Die Botschaft damals: „Fast drei Viertel der Bevölkerung erachten die kontaktbehaftete Bezahlung mit PIN-Eingabe per girocard als sicher.“ Auch zu dieser Mitteilung existiert eine „Management Summary“. Und dort steht: Nur 12% der Über-60-Jährigen zahlen lieber mit Karte als mit Bargeld (wohlgemerkt: mit der Karte ganz generell, von „kontaktlos“ ist hier gar nicht erst die Rede).

So sind sie, unsere NFC-affinen Alten – glaubt man der „Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.“, dann würden sie am liebsten kontaktlos mit Bargeld bezahlen.

Was zur Kapitalsituation der DZ Bank noch zu sagen wäre …

Unsere gestrige Berichterstattung zur DZ Bank hat zwar viele positive Reaktionen hervorgerufen – allerdings schrieb uns ein Leser (bei dem es sich um einen hochrangigen Manager einer großen deutschen Bank handelt, die nicht die DZ Bank ist), auch wenn die Analyse insgesamt „interessant“ und „erfrischend“ gewesen sein, so hätten wir in Bezug auf die Kapitalsituation „den Kollegen bei der DZ Bank etwas Unrecht getan“. Hier, warum der Leser das so sieht:

„Im Konzern – und das ist, was die Aufsicht primär interessiert – werden die Anteile an den Unternehmen genauso herauskonsolidiert wie die Beteiligungserträge. Übrig bleibt das „echte“ Eigenkapital in den Gesellschaften. Das ist „hartes Eigenkapital“ – eingezahlt oder erwirtschaftet. Für die aufsichtliche Rechnung werden andere „weiche“ Posten wie z. B. immaterielle Vermögensgegenstände oder nicht realisierte Gewinne (Überbewertung) auch abgezogen. Das kann man gut in der Kapitaldarstellung des Offenlegungsberichtes 2017, S. 29/30, erkennen (hier das entsprechende PDF).

Das Handelsrecht lässt Ausweise zu, die nicht allen Qualitätsansprüchen genügen – daraus kann man aber keinem Institut einen Vorwurf machen. Deshalb gibt es ja auch eine separate aufsichtsrechtliche Kapitalermittlung, die über „prudential filter“ dies bereinigt. Auch für aktive latente Steuern gibt es Grenzen. Oberhalb der Grenze wird der Betrag vom Kapital abgezogen – unterhalb mit 250% bei den Aktiva angerechnet und fließt so als Belastung in die Kapitalquote ein (250% Risikogewicht entspricht einem Kredit im externen Rating CCC – also auch nicht übermäßig optimistisch). Insoweit würde ich nicht sehen, dass die DZ Bank Gruppe ein Qualitätsproblem beim Kapital hat.

Auf der Ebene der AG (und damit nach HGB) verschieben sich Positionen – z. B. Fond für allg. Bankrisiken statt Kapitalrücklage –, aber im Grund ist es vergleichbar. Weiche Positionen werden eliminiert oder sind mit Kapital zu unterlegen. Bliebe die Frage, ob die Beteiligungen werthaltig sind und im Zweifel veräußerbar sind. Die Bewertung will ich nicht vornehmen, aber ich würde darauf hinweisen wollen, dass dem Buchwert der Gesellschaften das jeweilige Eigenkapital und die Ertragskraft gegenüberstehen und dies regelmäßig zu überprüfen ist. Ausweislich des Konzerns ist ja auch genügend EK dezentral vorhanden.

Für einzelnen Gesellschaften wie die DG Hyp wurde ein Waiver genehmigt – hier muss z. B. die DG Hyp keine Mindestanforderungen an Kapital mehr erfüllen, weil sich die Aufsicht überzeugt hat, dass Kapital frei transferierbar ist. Dies könnte z. B. über eine Kapitalherabsetzung, Sonderausschüttung oder die Übernahme von Risiken erfolgen, um die Mutter zu entlasten. Umgekehrt kann die DZ „beliebig“ viel einschießen. Das geht offensichtlich nicht für alle Gesellschaften, aber es ist nicht nur der Anteilsverkauf, der zur Mobilisierung des Kapitals möglich ist.

Wer wird denn jetzt neuer Fintech-Beauftragter? Oder wird das niemand?

Von Heinz-Roger Dohms

Über Jens Spahn mochte man denken, wie man wollte – die deutschen Fintechs jedenfalls waren froh, dass sie ihn hatten. Schließlich ist es für eine junge Branche ja nicht das Schlechteste, wenn einer der kraftvollsten Politiker des Landes ebendiese Branche plötzlich als persönliche Spielwiese entdeckt und damit Türen öffnet, die zuvor verschlossen waren. Da war es der Szene auch egal, dass Jens Spahn gern von „Fintäschs“ sprach, wenn er „Fintechs“ meinte. Das sich hieraus ergebende Dilemma, den CDU-Mann entweder indirekt zu korrigueren oder ihn womöglich zu imitieren, wurde in gemeinsamen Runden – so hört man – elegant umschifft, indem die Branchenvertreter weder das Wort „Fintech“ noch das Wort „Fintäsch“ in den Mund nahmen. Sie sprachen dann von „Finanztechnologiefirmen“ oder von der „Finanztechnologiebranche.“

Jedenfalls: Das durchaus ernst gemeinte Küddelchen* der deutschen Fintech-Branche mit dem selbsternannten „deutschen Fintech-Beauftragten“ musste traurigerweise enden, als Jens Spahn nach dem Regierungswechsel vom Finanz-Staatssekretär zum Gesundheitsminister aufstieg. Und nun? Bzw.: Und seitdem?

Kann es sein, dass die Fintech-Branche vom politischen Radar schon wieder zu verschwunden droht?

Die  meisten Fintech-Menschen, zumindest unter jenen, die Lobbyismus als Teil des Geschäfts verstehen, gingen, nachdem klar war, dass das Finanzministerium an die SPD fallen würde, davon aus, dass sie schon bald einen neuen „Fintech-Beauftragten“ bekommen würden. Als sozusagen natürlicher Kandidat wurde Jörg Kukies gehandelt, früherer Deutschland-Chef von Goldman Sachs, der Anfang des Jahres als Staatssekretär ins Finanzministerium gewechselt war. Kukies‘ Affinität zum Thema Fintech geht weit über die anderer Banker hinaus, ihn fasziniert die junge Branche so sehr, dass er in seiner Goldman-Zeit in einige Startups (Scalable Capital, Fincompare …) persönliche investierte. Man dachte: Okay, aus Gründen der politischen Hygiene muss er diese Beteiligungen natürlich erst mal loswerden. Aber dann kann es losgehen. Inzwischen allerdings ist seit der Bundestagswahl gut ein Jahr und seit der Regierungsbildung gut ein halbes Jahr vergangen. Und bislang ist Kukies in Sachen Fintechs nicht in Erscheinung getreten.

Damit stellt sich auch die Frage nach dem „Fintech-Rat“, also dem von Jens Spahn ins Leben gerufenen Gremium, in dem – unter Führung des Finanzministeriums – neben diversen Fintech-CEOs auch Vertreter von Banken und Bankenverbänden sitzen. Dieser Zirkel kam unter Spahn nicht nur regelmäßig zusammen, er durfte auch den ein oder anderen Erfolg für sich verbuchen. So plädierte das Gremium  dafür, die Eignungsvoraussetzungen für Bankvorstände zu reformieren, damit es mehr Digitalexperte in die oberste Führungsebene schaffen. Die Bafin kam dem Ende letzten Jahres (Stichwort „Lex Techie“) schließlich nach.

Seit dem Regierungswechsel tagt der „Fintech-Rat“ zwar weiterhin, ist zu hören. Geleitet werden die Sitzungen allerdings, anders als zu Spahns Zeiten, nicht mehr von einem Staatssekretär, sondern von Levin Holle, dem – freilich renommierten – Abteilungsleiter Finanzmarktpolitik. Eigentlich läge damit die Vermutung nahe, dass also Holle (der auch schon der ein oder anderen Branchen-Veranstaltung beiwohnte) jetzt für die Fintechs zuständig ist, man sich den Titel „Fintech-Beauftragter“ aber sparen will. Hierfür gibt es allerdings keine Bestätigung seitens des BMF, das sich zu der ganzen Causa nicht äußern will.

Das wiederum liegt, so hört man, auch daran, dass dem Chef des Hauses, also Finanzminister Olaf Scholz, das Thema Fintech noch ein bisschen, nun ja: fremd ist. Das BMF müsse sich da erst mal ordnen, der neue Minister ein bisschen aufgeschlaut werden, sagt ein Eingeweihter. Als Scholz neulich bei der „Banken im Umbruch“-Tagung gefragt wurde, ob er Online-Banking oder gar Mobile-Banking betreibe, antwortete er zweimal mit entwaffender Ehrlichkeit: „Nein“. Wobei: Auch in einer Filiale scheint er schon länger nicht mehr gewesen zu sein (hier der entspechende Videoschnipsel). Gleichwohl, für die größeren Zusammenhänge soll Scholz dann doch ein gesteigertes Interesse mitbringen, was machen Apple und Google in Sachen Payment, was passiert da gerade im Bereich „Identity“, solche Sachen. Aus einem Fintech heißt es, Scholz verfolge durchaus eine klare Agenda. Ob das wirklich so ist, wird sich zeigen.

Während die Schnittmenge aus Fintech und Finanzministerium früher Jens Spahn hieß, könnte das momentane Vakuum dazu führen, dass sich neue Zugangswege ergeben, vielleicht ja gar zum Minister selber. Nach der Sommerpause sollte es eigentlich ein Treffen zwischen Scholz und bekannten Vertretern der Fintech-Community geben – interessanterweise außerhalb der Strukturen des Fintech-Rats (und auch in anderer personeller Zusammensetzung). Dieser Termin allerdings platzte, angeblich wird das Ganze im November nachgeholt. Unterdessen erzählt ein hohes Fintech-Tier, dass sich zwei andere hohe Fintech-Tiere am Rande der „Banken im Umbruch“ mit Scholz zu einem Exklusiv-Meeting zurückgezogen hätten. Das allerdings dementieren die beiden anderen hohen Fintech-Tiere. Stattdessen findet sich bei Twitter ein eher tristes Foto, das Scholz am Tag der „Banken im Umbruch“ bei einem allenfalls semiexklusiv anmutenden Treffen mit ein paar Fintech-Köpfen im im Frankfurter Techquartier zeigt.

So bleibt letztlich die Erkenntnis: Was auch immer wird – so schön wie mit Jens Spahn wird’s nimmer mehr.

*Küddelchen ist Aachener Mundart und lässt sich ganz grob mit Affäre übersetzen, wobei Küddelchen deutlich harmloser (allerdings nicht im Sinne von asexuell) und auch ein klein bisschen positiver konnotiert ist.

17/10/18: Wo bleibt der Fintech-Beauftragte?, Das Bitcoin-Urteil, Taugt N26 zum Bankenkiller?

Wer wird denn jetzt eigentlich der neue Fintech-Beauftragte – oder wird das niemand?

Über Jens Spahn mochte man denken, wie man wollte – die deutschen Fintechs jedenfalls waren froh, dass sie ihn hatten. Schließlich ist es für eine junge Branche ja nicht das Schlechteste, wenn einer der kraftvollsten Politiker des Landes ebendiese Branche plötzlich als persönliche Spielwiese entdeckt und damit Türen öffnet, die zuvor verschlossen waren. Da war es der Szene auch egal, dass Jens Spahn gern von „Fintäschs“ sprach, wenn er „Fintechs“ meinte. Lieber ein Fintäsch-Beauftragter als kein Fintech-Beauftragter! Womit wir beim Thema wären: Was ist denn jetzt eigentlich mit der Spahn-Nachfolge als oberster deutscher Fintech-Politiker – sollte der frühere Goldman-Deutschland-Chef und heutige BMF-Staatssekretär Kukies das nicht machen? Und warum hört man momentan so wenig vom ebenfalls beim BMF angesiedelten Fintech-Rat? Und: Was ist eigentlich mit dem Finanzminister persönlich – hat der irgendein Interesse am Thema? Eine Spurensuche (Warnung: Die Geschichte ist ein bisschen dünn geraten, aber wir hatten heute leider nichts anderes. Sorry.): Finanz-Szene.de

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Die Bafin darf den Menschen nicht den Handel mit Bitcoins verbieten: So lautet, ein bisschen vulgärjuristisch verkürzt, das bemerkenswerte Urteil des Berliner Kammergerichts (das in der Sache zuständig war, weil es um einen damals 16-Jährigen Berliner ging, der eine Kryptobörse aufgebaut hatte, bevor die Finanzaufsicht ihn 2013 stoppte). Gründerszene 

Unsere gestrige Berichterstattung zur DZ Bank hat zwar viele positive Reaktionen hervorgerufen – allerdings schrieb uns ein Leser (bei dem es sich um einen hochrangigen Manager einer großen deutschen Bank handelt, die nicht die DZ Bank ist), auch wenn die Analyse insgesamt „interessant“ und „erfrischend“ gewesen sein, so hätten wir in Bezug auf die Kapitalsituation „den Kollegen bei der DZ Bank etwas Unrecht getan“. Warum der Leser das so sieht, erfahren Sie hier: Finanz-Szene.de

Und noch ein Nachklapp: Wie beschrieben, gehört zu den  Problem-Segmenten der DZ Bank auch die Privatbanktochter (auf die die Mutter 2015 eine satte, bislang unentdeckte Abschreibung von 274 Mio. Euro vornehmen musste). Jedenfalls: Wie es der Zufall manchmal so will, meldete „Bloomberg“ gestern, dass ebenjene DZ Privatbank die „Assets under Management“ auf 18 Mrd. Euro gesteigert habe. Interessanter als dieser sehr wohlmeinende Artikel ist allerdings die dazugehörige Einordnung in der „Börsen-Zeitung“ heute Früh. Die erinnert nämlich daran, dass die DZ Privatbank „von der einst bis 2016 geplanten Verdoppelung des Gesamtvolumens auf 30 Mrd. Euro“ weit entfernt sei, was offenbar nicht zuletzt daran liegt, dass die Kundenzahl von weiland mehr als 70.000 auf nur mehr 30.000 gesunken sei (bei „Bloomberg“ heißt es, die Zahl der Kunden sei von einst 50.000 auf jetzt 30.000 runter, welche Darstellung stimmt, ließ sich diese Nacht nicht mehr klären). Bloomberg/Welt, Börsen-Zeitung

Nachdem „Finanz-Szene.de“ die Hypo-Vereinsbank in den vergangenen Monaten ein paar mal etwas härter angepackt hat (in München findet man: zu hart), hatten wir uns fest vorgenommen, sobald es irgendwas Positives zu berichten gibt, das dann auch zu berichten. Also: Wie bei den ja generell etwas lebensbejahenderen Kollegen des „Handelsblatts“ nachzulesen ist, hat sich die HVB (bzw. die Unicredit) im deutschen Investmentbanking in Q3 von Platz 9 auf Platz 5 verbessert (Datenquelle: „Thomson-Reuters“), im M&A-Geschäft soll es bezogen aufs erste Halbjahr und die Zahl der Deals sogar für Platz eins gereicht haben (Datenquelle: „Mergermarket“). Und damit nicht genug: „Im Bereich des Mittelstands […] sieht man sich sogar auf Platz eins“ (Datenquelle: „Einfach-mal-so-dahinbehauptet.de“). Mal sehen, wie sich dieser positive Trend auf die zuletzt ja eher mäßigen Zahlen (Vorsteuergewinn: minus 35% im ersten Halbjahr) auswirken wird. Handelsblatt (Paywall)

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Der Startup-Accelerator Plug & Play hat – gemeinsam mit Partnern wie der Deutschen Bank, der DZ Bank oder der Aareal – den zweiten Durchgang seiner „Fintech Europe“-Kampagne gestartet: Hier auf einen Blick, welche Finanz-Startups mit von der Partie sind: DZ Innovationsblog

Suchen auch Sie nach einem Weg, sich die ermüdende (weil: immer gleiche) nachrichtliche Berichterstattung über die Quartalsergebnisse von JP Morgen, Goldman Sachs und Co.  zu sparen und trotzdem à jour zu sein? Dann lesen Sie doch diese knackige Zusammenfassung hier: Die fünf Lehren aus den Q3-Zahlen der großen US-Banken: Bloomberg

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17/10/18: Noch mal was zur DZ Bank, Hoch lebe die HVB, Die Coba wird grün

Wer wird denn jetzt eigentlich der neue Fintech-Beauftragte – oder wird das niemand?

Über Jens Spahn mochte man denken, wie man wollte – die deutschen Fintechs jedenfalls waren froh, dass sie ihn hatten. Schließlich ist es für eine junge Branche ja nicht das Schlechteste, wenn einer der kraftvollsten Politiker des Landes ebendiese Branche plötzlich als persönliche Spielwiese entdeckt und damit Türen öffnet, die zuvor verschlossen waren. Da war es der Szene auch egal, dass Jens Spahn gern von „Fintäschs“ sprach, wenn er „Fintechs“ meinte. Lieber ein Fintäsch-Beauftragter als kein Fintech-Beauftragter! Womit wir beim Thema wären: Was ist denn jetzt eigentlich mit der Spahn-Nachfolge als oberster deutscher Fintech-Politiker – sollte der frühere Goldman-Deutschland-Chef und heutige BMF-Staatssekretär Kukies das nicht machen? Und warum hört man momentan so wenig vom ebenfalls beim BMF angesiedelten Fintech-Rat? Und: Was ist eigentlich mit dem Finanzminister persönlich – hat der irgendein Interesse am Thema? Eine Spurensuche (Warnung: Die Geschichte ist ein bisschen dünn geraten, aber wir hatten heute leider nichts anderes. Sorry.): Finanz-Szene.de

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Und noch ein Nachklapp: Wie beschrieben, gehört zu den  Problem-Segmenten der DZ Bank auch die Privatbanktochter (auf die die Mutter 2015 eine satte, bislang unentdeckte Abschreibung von 274 Mio. Euro vornehmen musste). Jedenfalls: Wie es der Zufall manchmal so will, meldete „Bloomberg“ gestern, dass ebenjene DZ Privatbank die „Assets under Management“ auf 18 Mrd. Euro gesteigert habe. Interessanter als dieser sehr wohlmeinende Artikel ist allerdings die dazugehörige Einordnung in der „Börsen-Zeitung“ heute Früh. Die erinnert nämlich daran, dass die DZ Privatbank „von der einst bis 2016 geplanten Verdoppelung des Gesamtvolumens auf 30 Mrd. Euro“ weit entfernt sei, was offenbar nicht zuletzt daran liegt, dass die Kundenzahl von weiland mehr als 70.000 auf nur mehr 30.000 gesunken sei (bei „Bloomberg“ heißt es, die Zahl der Kunden sei von einst 50.000 auf jetzt 30.000 runter, welche Darstellung stimmt, ließ sich diese Nacht nicht mehr klären). Bloomberg/Welt, Börsen-Zeitung

Nachdem „Finanz-Szene.de“ die Hypo-Vereinsbank in den vergangenen Monaten ein paar mal etwas härter angepackt hat (in München findet man: zu hart), hatten wir uns fest vorgenommen, sobald es irgendwas Positives zu berichten gibt, das dann auch zu berichten. Also: Wie bei den ja generell etwas lebensbejahenderen Kollegen des „Handelsblatts“ nachzulesen ist, hat sich die HVB (bzw. die Unicredit) im deutschen Investmentbanking in Q3 von Platz 9 auf Platz 5 verbessert (Datenquelle: „Thomson-Reuters“), im M&A-Geschäft soll es bezogen aufs erste Halbjahr und die Zahl der Deals sogar für Platz eins gereicht haben (Datenquelle: „Mergermarket“). Und damit nicht genug: „Im Bereich des Mittelstands […] sieht man sich sogar auf Platz eins“ (Datenquelle: „Einfach-mal-so-dahinbehauptet.de“). Mal sehen, wie sich dieser positive Trend auf die zuletzt ja eher mäßigen Zahlen (Vorsteuergewinn: minus 35% im ersten Halbjahr) auswirken wird. Handelsblatt (Paywall)

Na, sieh mal einer an, in Sachen Green Bonds tut sich jetzt ja doch ein bisschen was: Neulich die DZ Bank, Anfang der Woche die Berlin Hyp, jetzt auch noch die Commerzbank … Pressemitteilung

Die Bafin darf den Menschen nicht den Handel mit Bitcoins verbieten: So lautet, ein bisschen vulgärjuristisch verkürzt, das bemerkenswerte Urteil des Berliner Kammergerichts (das in der Sache zuständig war, weil es um einen damals 16-Jährigen Berliner ging, der eine Kryptobörse aufgebaut hatte, bevor die Finanzaufsicht ihn 2013 stoppte). Gründerszene 

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