Newsletter 16/08/17: Deutsche Bank, PSD2, Geldabheben bei Starbucks

Geldabheben demnächst auch bei Starbucks?

Heben Sie Ihr Geld eigentlich noch am Automaten ab – oder erledigen Sie das inzwischen auch meist bei Rewe oder Edeka? Jedenfalls: Rewe und Edeka könnte demnächst überall sein. Denn die Deutsche Kreditwirtschaft (also die oberste Branchenlobby) hat dem Payment-Dienstleister CardProcess als erstem Netzbetreiber die regulatorische Freigabe für die Funktion „Bargeld abheben“ erteilt. Das heißt: Wenn CardProcess die entsprechenden Händler überzeugt, dann können Kunden demnächst auch bei McDonald’s, Starbucks oder Tante Emma Cash ziehen – und zwar bis zu 200 Euro (auch das ist regulatorisch geregelt). CardProcess übrigens ist kein Fintech-Startup, sondern gehört zur genossenschaftlichen Bankengruppe.

IT-Finanzmagazin, Pressemitteilung

News

„Chief Digital Officer“ auf dem Land: Die frisch fusionierte Ostwestfalen-Volksbank OWL schnappt sich den bisherigen IT-Leiter der Comdirect – und macht ihn zum Vorstand mit expliziter Zuständigkeit Digitalisierung. (Wir haben nicht gezählt – aber allzu viele „Chief Digital Officers“ dürfte es auf Ortsbank-Ebene noch nicht geben). Homepage der Bank, Börsenzeitung (Paid)

Die Deutsche Bank hat einen neuen „Mr USA“: Tom Patrick, bislang globaler Aktienchef des größten deutschen Geldinstituts, leitet künftig dessen US-Geschäft (wer meint, die Meldung schon mal gelesen zu haben: „Reuters“ hatte schon im März entsprechende Mutmaßungen angestellt). Wiwo, FT (Paid)

EZB reagiert gelassen auf Karlsruher Entscheidung: Die deutschen Verfassungsrichter lassen das Anleihekaufprogramm der Notenbank vom Europäischen Gerichtshof überprüfen – allerdings machen die EZB-Oberen nicht den Eindruck, als sähen sie „QE“ wirklich gefährdet. Spiegel.de (News), Süddeutsche (juristischer Hintergrund)

Beyond .de

Basis-Research der UBS soll 40.000 Euro kosten: Bislang spammen die Investmentbanken jeden, der sich nicht schnell genug wegduckt, mit ihren Analysen zu. In Zeiten von Mifid II wird das nicht mehr möglich sein. Bloomberg will nun erfahren haben, was das Research der UBS künftig ungefähr kosten soll. Bloomberg

Beyond Banking

„Die Startup-Illusion“: Ulrich Schäfer bespricht in der SZ das gleichnamige Buch des US-Publizisten Steven Hill. Dessen These: Deutsche Startups sollten sich lieber auf innovative Lösungen für den Mittelstand konzentrieren, statt Silicon Valley zu spielen und nutzlose Apps zu kreieren. Süddeutsche

Lesenswert

Wie die Sparkassen PSD2 verschlafen: Glaubt man dem Fintech-Blogger Tobias Baumgarten, dann wird die neue EU-Zahlungsrichtlinie einen großen Sieger produzieren (die multibankfähigen Banken) und einen großen Verlierer (die übrigen Banken). Die Sparkassen wähnt Baumgarten in der zweiten Gruppe. Denn: Die seien zwar vergleichsweise früh multibankfähig gewesen, hätten die entsprechende Funktion aber „fatalerweise“ in die kostenpflichtige „S-App +“ gepackt. Und die lade kaum ein Kunde herunter. Was Baumgartens Beitrag übrigens nicht weniger lesenswert macht: Er selber arbeitet bei der Haspa. (Für alle, die das Thema interessiert, haben wir noch die PSD2-Reportage „Ich bastel mir eine Bank“ rangehängt, die vor ein paar Wochen in „Capital“ erschien). About Fintech, Capital

Klickfavorit

unserer Leser war gestern der Finanz-Szene-Scoop über die geheimen Start-up-Investments der Hypo-Vereinsbank. Finanz-Szene.de

Newsletter 15/08/17: Exklusiv – Die heimlichen Startup-Deals der Hypo-Vereinsbank

Exklusiv:  HVB investiert bei den Samwers, Earlybird und Fintechs

Die Hypo-Vereinsbank hat klammheimlich hohe Millionensummen in einige der bekanntesten deutschen Startup-Vehikel investiert. Das zeigen Recherchen des Finanzportals „Finanz-Szene.de“. So hält die HVB einen 4,9-prozentigen Anteil am milliardenschweren Samwer-Fonds „Rocket Internet Capital Partners“. Mit sogar 9,7 Prozent ist die Unicredit-Tochter bei einem Beteiligungskonstrukt von  Earlybird engagiert. Darüber hinaus paktiert die HVB allem Anschein nach sehr viel intensiver mit dem Berliner Fintech-Inkubator Finleap, als dies bislang bekannt war.

Finanz-Szene.de

News

Zinspilot-Mutter Deposit Solutions übernimmt Savedo: Der Hamburger Einlagenvermittler übernimmt den Berliner Konkurrenten. Eine Überraschung ist das nicht: Kürzlich hatte die „SZ“ beschrieben, dass Savedo den Anschluss an Weltsparen und Zinspilot verloren hat. Manche Fintech-Sektoren funktionieren offenbar nach dem „Winner takes it all“-Prinzip. Wiwo, Handelsblatt (Paid), Süddeutsche (Archiv)

Affäre um Bankvorstand in NRW: Die Sparkasse Witten hat einen ihrer Vorstände freigestellt. Er soll in krumme Immobiliendeals verwickelt sein. Private Banking Magazin, WAZ

Deutsche-Bank-Aktie steigt um gut drei Prozent: Nachdem das Papier vergangene Woche unter dem Nordkorea-Konflikt (und unter teils verheerenden Analystenkommentaren) litt, ging es am Montag deutlich aufwärts. Und die Commerzbank? Genauso. Börse-Online, Aktienkurs Deutsche Bank

Deutsche Pfandbriefbank mit einem Hauch von Optimismus: Der HRE-Nachfolger hebt die Gewinnprognose auf gut 170 Mio. Euro an. Allerdings generiert das Münchner Institut weniger Neugeschäft als erhofft. Wiwo

Lufthansa kooperiert mit Fintechs: Über die Miles&More-Plattform werden die Kunden der Airline jetzt mit Finanz-Startups wie Clark, Weltsparen oder Liqid verkuppelt. IT-Finanzmagazin

Lesenswert

„Maulkorb für Theodor Weimer“: Die Unicredit hat den Vertrag des HVB-Chefs zwar jüngst bis 2020 verlängert – mit öffentlichen Äußerungen soll sich der 57-Jährige aber bitteschön zurückhalten, analysiert die Börsenzeitung. BÖZ (Paid)

Neues in der Causa „DVAG vs AWD“: Stefan Schabiroksy „erschüttert die Republik“, erfährt man heute Morgen im „Handelsblatt“. Die „Wirtschaftswoche“ deutet den Fall etwas anders. Tenor: Die Medien fallen auf einen Hochstapler herein. Handelsblatt (S. 28), Handelsblatt (Paid), Wiwo

Analyse: Wie viel Geld verwaltet Ginmon wirklich? Bislang hieß es, der Frankfurter Robo-Advisor habe rund 85 Mio. Euro Assets under Management. Nun behauptet „Techfluence“, es seien weniger als 30 Mio. „Finanz-Szene.de“ hat mit Ginmon-Chef Lars Reiner gesprochen. Finanz-Szene.de

Back-end

Der Duden kennt Crowdfunding, aber kein Fintech: Seit voriger Woche ist die neueste Ausgabe der Deutsch-Bibel draußen. Wer nach „Fintech“ sucht, wird allerdings nicht fündig – eine schöne Bestätigung für all diejenigen, die das Ganze ohnehin für ein vorübergehendes Phänomen halten. Fondsprofessionell

In eigener Sache

Heute Früh hat „Finanz-Szene.de“ den Stealth-Modus verlassen. Warum noch ein Newsletter? Weil wir glauben (oder wenigstens hoffen), dass es einen Bedarf dafür gibt. „Finanz-Szene.de“ will Professionals und sonstige Interessierte von nun an immer dienstags bis freitags gegen 6 Uhr mit den „Top-Stories aus der deutschen Banken- und Fintech-Branche“ versorgen. Das Angebot ist kostenlos, rein journalistisch und verfolgt bis auf weiteres kein anderes Ziel, als möglichst viele Leser zu überzeugen. Wenn Sie mehr über uns erfahren wollen, klicken Sie bitte hier. Falls Sie aus der Lektüre heute Morgen einen Mehrwert gezogen haben: Empfehlen Sie uns sehr gern weiter. Neue Leser können sich hier anmelden.

Mit freundlichen Grüßen, Heinz-Roger Dohms

Exklusiv: HVB investiert bei den Samwers, Earlybird und Fintech

Die Hypo-Vereinsbank hat klammheimlich hohe Millionensummen in einige der bekanntesten deutschen Startup-Vehikel investiert. Das zeigen Recherchen des Finanzportals „Finanz-Szene.de“. So hielt die HVB zum 31. Dezember 2016 einen 4,9-prozentigen Anteil am milliardenschweren Samwer-Fonds „Rocket Internet Capital Partners“. Mit sogar 9,7 Prozent war die Unicredit-Tochter bei einem Beteiligungskonstrukt von Earlybird engagiert – einem der prominentesten deutschen Venture-Capital-Investoren. Darüber hinaus paktiert die HVB allem Anschein nach sehr viel intensiver mit dem Berliner Fintech-Inkubator Finleap, als dies bislang bekannt war.

Während die direkte Beteiligung an Finleap per Ende 2016 vergleichsweise bescheiden ausfiel (4,1 Prozent), besaß die Hypo-Vereinsbank erstaunliche 14,2 Prozent am wichtigsten Einzelunternehmen aus der Finleap-Familie, nämlich an der Fintech-Bank Solaris. Noch verblüffender: Ein weiteres (vermeintliches) Finleap-Unternehmen, nämlich der Vertragsmanager MoneyMap, gehörte der deutsch-italienischen Großbank per Ende letzten Jahres sogar zu 46,4 Prozent. Wie sich die diversen Beteiligungen seitdem entwickelt haben, ist unklar. Es gibt allerdings keine Hinweise, dass die HVB ihr Engagement zurückgefahren hat

Ein Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren. Seltsam: In einer Pressemitteilung im April hatte die Hypo-Vereinsbank so getan, als würde sie mit MoneyMap lediglich zusammenarbeiten, um die eigenen Kontodienstleistungen zu verbessern. Von einer „Service-Partnerschaft“ war damals seitens der HVB die Rede – während MoneyMap in einer eigenen Mitteilung davon sprach, den „ersten Bankenpartner“ akquiriert zu haben.

Dass es sich bei den vermeintlichen B2B-Partnern – etwas zugespitzt formuliert – quasi um Mutter- und Tochterunternehmen handelt, davon fand sich in den damaligen Verlautbarungen kein Wort. Was man fairerweise hinzufügen muss: „Gründerszene.de“ entdeckte seinerseits im Handelsregister bereits Hinweise auf eine Beteiligung. Wie hoch diese in Wirklichkeit ist, ahnte jedoch niemand. Spannend wird zu beobachten sein, wie sich vor dem Hintergrund der engen Beziehungen zur HVB die von MoneyMap-Gründer Frank Broer geäußerte Hoffnung auf „weitere Bankpartnerschaften“ erfüllen wird.

Während sich das strategische Interesse der HVB an Finleap, der Solarisbank und MoneyMap ein Stück weit selbst erklärt (es geht vermutlich um den Zugriff auf Knowhow und die Entwicklung technologiebasierter Services), ist schwerer zu ergründen, warum die Münchner Traditionsbank in Großfonds der Samwers und von Earlybird investiert. Auch hierzu wollte sich der Sprecher nicht äußern. Genauso machte er zur absoluten Höhe der Investments keine Angaben. Die drei Fintech-Investments dürfen zusammengenommen aber in jedem Fall einen zweistelligen Millionenbetrag ausmachen. Noch teurer dürfte die Bank die Beteiligung am „Rocket Internet Capital Partners“ gekommen sein. Laut den Samwers handelt es sich mit einem Volumen von einer Milliarde Dollar um Europas größten Fonds für den Internetsektor. Zu der Frage, ob sich aus den Angaben von Rocket automatisch ergibt, dass der 4,9-prozentige Anteil die HVB 49 Millionen Dollar gekostet hat, äußerte sich die Bank am Montag nicht.

Analyse: Wie viel Geld verwaltet Ginmon wirklich?

Ginmon gehört zu den führenden deutschen Robo-Advisern – dieser Eindruck hat sich irgendwie festgesetzt, weil die Frankfurter Firma in den einschlägigen Assets-under-Management-Rankings immer weit vorne auftaucht. So verwaltete Ginmon laut „Extra-Magazin“ bereits Anfang März rund 85 Millionen Euro.

Diese 85 Mio. Euro gelten seitdem quasi als Fakt, die Zahl wird auch gerne so zitiert, wenn auch mit dem Zusatz, es handle sich um eine Schätzung. Umso mehr verwundert, dass die mit dem Frankfurter Fintech-Forum verbandelten Researcher von „Techfluence“ nun plötzlich auf eine völlig andere Zahl kommen. Die behaupten nämlich, es seien weniger als 30 Mio. Euro (womit Ginmon selbst für deutsche Verhältnisse eher ein Mini-Robo wäre).

Wie kann das sein?

Die Info mit den 85 Mio. Euro soll nach Informationen von „Finanz-Szene.de“ von Ginmon selbst gekommen sein (wenn auch nur als grobe Indikation). Die „weniger als 30 Mio. Euro“ sind hingegen ausdrücklich eine Schätzung – offenbar halten die „Techfluence“-Leute die 85 Mio. Euro für viel zu hoch gegriffen.

Ginmon-Chef Lars Reiner weist im Gespräch mit „Finanz-Szene.de“ die Zahlen und das Ranking von „Techfluence“ zurück. Zu den 85 Mio. Euro des „Extra-Magazins“ und zu der Frage, ob er selbst die Quelle für diese Zahl sei, sagt Reiner: „Auch bei den im März veröffentlichten Zahlen des ‚Extra-Magazins‘ handelte es sich um Schätzungen. Sie spiegelten die damaligen Werte und Relationen aber deutlich realgetreuer wider, als die jetzt veröffentlichten Zahlen das tun.“ Er selbst, so Reiner, sehe Ginmon „was die Assets under Management auf dem deutschen Markt betrifft unter den Top-3 der unabhängigen Robo-Adviser“.

Zur Einordnung: Scalable aus München und Liqid aus Berlin haben die 100-Mio-Euro-Marke nach eigener Darstellung längst geknackt. Wenn es bei Ginmon im März wirklich schon 85 Mio. Euro waren, dann müssten eigentlich auch hier die 100 Mio. Euro allmählich fallen (oder schon gefallen sein). PR-technisch würde es durchaus Sinn machen, mit so einer Zahl offensiv nach draußen zu gehen.

Ein weiteres Thema, über das „Finanz-Szene.de“ mit Reiner sprach, ist die aktuelle Funding-Runde. Hintergrund: Schon im Februar hatte das „Handelsblatt“ getitelt: „Frankfurter Robo-Advisor Ginmon sammelt zweistelligen Millionenbetrag ein.“

Im Lauftext las sich die vermeintliche News dann zwar nicht mehr ganz so faktisch …

„Wie das Handelsblatt erfuhr, hat der Frankfurter Anbieter Ginmon gerade eine Finanzierungsrunde gestartet, bei der Kapital im zweistelligen Millionenbereich eingesammelt werden soll. Ginmon-Gründer Lars Reiner ist optimistisch: ‚Wir haben verbindliche Zusagen, unter anderem von Passion Capital, und können schon jetzt bestätigen, dass wir dieses Mal eine achtstellige Summe bekommen‘, sagt er.“

… und doch stellt sich die Frage: Wenn sich das „Handelsblatt“ und Reiner im Februar ihrer Sache schon so sicher waren, müssten sich dann nicht im Handelsregister irgendwann mal die entsprechenden Veränderungen in der Gesellschafterstruktur zeigen? (bislang tun sie das nicht).

Reiner sagt hierzu, zum Stand der Finanzierungsrunde wolle er „mit Blick auf bald anstehende Veröffentlichungen noch nichts verraten“.

Newsletter 09/08/17: Deutsche Börse, Robo-Adviser, Deutsche Bank

Wird Lars Hille neuer Deutsche-Börse-Chef?

Die Luft für Carsten Kengeter wird immer dünner. Nachdem Anfang der Woche bereits der „Spiegel“ über die Ablösung des Deutsche-Börse-Chefs spekulierte, kam gestern die erste Rücktrittsforderung aus der Politik: „Bei aller gebotenen Zurückhaltung, die Mannschaft an der Spitze der Börse hat keine Zukunft“, sagte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel dem „Handelsblatt“. Investorenvertreter wie Hans-Christoph Hirt (Hermes EOS) stellen sich zwar vorerst hinter Kengeter. Trotzdem wird in Frankfurt bereits über mögliche Nachfolger debattiert. Laut „Handelsblatt“ fällt dabei vor allem ein Name: Lars Hille, scheidender Kapitalmarktvorstand der DZ Bank und Chef des Frankfurter Börsenrats.

HB.com (mit Aussagen Schäfer-Gümbels), Spiegel.de (von Montag), Handelsblatt (Paid), Private-Banking-Magazin (Kurzporträt Hille)

News

Citigroup zählt die Deutsche Bank an: Die Analysten der US-Großbank haben das Kursziel für den deutschen Marktführer auf 9,50 Euro gesenkt. Begründung: erodierende Erträge (zur Einordnung: Die Aktie stand gestern bei rund 15,50 Euro). Börse Online

Cryan verzichtet auf jede Art von Vision: Auf die Frage, wo die Deutsche Bank in fünf Jahren stehe, sagt der Vorstandschef in einem Fernseh-Interview: „Ich sehe kaum eine Veränderung zu dem, was die Bank heute macht.“ Finews.ch

„300 verschiedene Robo-Modelle in Deutschland“: Jede Bank, jeder Versicherer und jeder Asset Manager werde bald eigene Robo-Adviser unterhalten, prophezeit Ralf Heim, CEO des Fintechs Fincite.  Das Investment

Beyond .de

Neuer Horrorverlust für Monte dei Paschi? Am Freitag präsentiert die italienische Krisenbank ihre Halbjahreszahlen. Laut „Börsenzeitung“ droht ein Minus von mehr als drei Mrd. Euro. Börsenzeitung (Paid), Handelsblatt

Peking nimmt Fintechs an die Kandare: Die chinesische Zentralbank will ihre Risikoüberwachungsfunktion auf Finanztechnologie-Startups ausdehnen. Börsenzeitung (Paid), The Nation

Karriere

„Mifid II gefährdet jeden fünften Job im Aktienresearch“: Baader-Bank-Vorstand Christian Bacherl fürchtet einen weiteren massiven Jobabbau bei Bankanalysten. efinancialcareers

Lesenswert

„Das können wir doch In-house machen“: Der Payment-Manager und Fintech-Experte Jochen Siegert erklärt die „Sieben Todsünden der Digitalisierung“. Im letzten Teil seiner Serie lästert er über Banken, die meinen, auf externe Expertise verzichten zu können. Paymentandbanking

Die langen Schatten des großen Crashs: Auch zehn Jahre nach ihrem Ausbruch sei die Finanzkrise „unfinished business“, urteilt die „Financial Times“ – und widmet dem Jubiläum eine große Serie. „Financial Times“ (Paid)

So funktionieren „Initial Coin Offerings“: Wer immer noch nicht weiß, wie die Krypto-Börsengänge funktionieren, dem wird hier geholfen … Blockgeeks

Deutsche Bank bittet Geschäftskunden zur Kasse

Mit einer üppigen Gebührenerhöhung für einen Teil ihrer Geschäftskunden reagiert die Deutsche Bank auf die niedrigen Zinsen. Das berichtet Finanz-Szene.de-Autor Heinz-Roger Dohms in der Dienstagsausgabe der „Süddeutschen Zeitung“. So sollen selbständige Unternehmer, die bislang noch von den Vorzügen eines kostenlosen „Business AktivKonto“ profitieren, von Oktober an ein Entgelt in Höhe von 8,90 Euro im Monat zahlen. Die Deutsche Bank machte auf Anfrage keine Angaben, um wieviele Betroffene es sich handelt. Branchenkenner gehen davon aus, dass es zumindest um einige Tausend, eher aber um einige Zehntausend Kunden geht. Süddeutsche

Exklusiv: Deutsche Bank bittet Geschäftskunden zur Kasse

Mit einer üppigen Gebührenerhöhung für einen Teil ihrer Geschäftskunden reagiert die Deutsche Bank auf die niedrigen Zinsen. Das berichtet Finanz-Szene.de-Autor Heinz-Roger Dohms in der Dienstagsausgabe der „Süddeutschen Zeitung“. So sollen selbständige Unternehmer, die bislang noch von den Vorzügen eines kostenlosen „Business AktivKonto“ profitieren, von Oktober an ein Entgelt in Höhe von 8,90 Euro im Monat zahlen. Aufs Jahr gerechnet summieren sich die Kosten damit auf mehr als 100 Euro.
Ein Sprecher der Deutschen Bank betonte, dass auch bislang nur jene Kunden keine Grundgebühr bezahlen müssten, auf deren Konto im Monatsschnitt mindestens 5000 Euro liegen. Für viele selbständige Unternehmer dürfte das allerdings keine allzu hohe Hürde sein. Darum rechnen Branchenkenner damit, dass zumindest einige Tausend, eher aber wohl einige Zehntausend Kunden von der Änderung betroffen sein könnten. Die Deutsche Bank machte auf Anfrage keine Angaben, um wieviele Betroffene es sich handelt.