Aus der Szene

Verzweifelt gesucht: Deutsche-Bank-Vorstand, der nicht wackelt

19. Juni 2019

Von Heinz-Roger Dohms

Wissen Sie noch, wann es das erste Mal hieß, Herr Ritchie (also der Investmentbanking-Chef der Deutschen Bank) stehe vor dem Abschied? Anfang April war das. Aber nicht 2019. Sondern 2018. Also vor mittlerweile vierzehneinhalb Monaten.

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Wie sieht’s mit Frau Matherat aus, der Compliance-Chefin? Ist seit mittlerweile sieben Monaten gefühlte Ex-Vorständin.

Privatkunden-Mann Strauß? Darf sich seines Postens angeblich auch nicht mehr sicher sein.

Und CEO Sewing? Musste schon im November in der „FAZ“ über sich lesen, die „Einschläge“ kämen „gefährlich nah“.

Warum wir Ihnen das alles erzählen? Ach ja, hier die Nachrichten des Tages: Bei „Bloomberg“ hieß es gestern, Herr Sewing (also der mit den Einschlägen) erwäge, den bislang eher nicht unter „Ex“-Verdacht stehenden Finanzchef von Moltke rauszuwerfen. Derweil das „MM“ berichtet, selbiger CEO Sewing könnte in Personalunion Ritchies Posten als I-Banking-Chef übernehmen.

Und was ist jetzt mit Frau Matherat? Die soll laut „MM“ plötzlich doch bleiben. „Zumindest vorerst.“

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