Leserblog

Was auffällt, wenn man die heutige Deutsche Bank mit der von 2009 vergleicht

21. März 2019

Von Heinz-Roger Dohms

Dürfen wir uns einen kleinen Spaß auf Kosten der Deutschen Bank erlauben? Wobei: Genau genommen waren es nicht wir selber, sondern der Leser K., der sich einfach mal spaßeshalber angeschaut hat, wie sich die drei Kenngrößen „Zahl der Mitarbeiter“, „Personalaufwand“ und „Erträge“ über die letzten knapp zehn Jahre entwickelt haben. Voilà:

2009 2018
Erträge 27 Mrd. € 25,3 Mrd. €
Mitarbeiter 77.000 92.000
Personalaufwand 11,3 Mrd. € 11,8 Mrd. €

Nun schreibt uns der gute Herr K., er wisse natürlich, dass der Anstieg der Mitarbeiterzahl ebenso wie der Anstieg der Personalaufwands sehr einfach zu erklären sei, Stichwort: Postbank-Übernahme. Allerdings: Wenn man bedenke, dass Investoren über die beschriebene Periode insgesamt 27 Mrd. Euro Kapital in die Deutsche Bank injiziert hätten, während die Mitarbeiter im gleichen Zeitraum soviel Geld aus der Bank getragen hätten, dass sich der kumulierte Personalaufwand über die Periode hinweg auf 125 Mrd. Euro belief, dann …

… ja: Dann sei das doch irgendwie alles bemerkenswert. Meint Herr K.

Fragt sich nur noch, ob hierin nun eine Lehre für eine mögliche Fusion mit der Commerzbank liegt. Wobei: Spätestens da hört der Spaß auf!

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