Exklusiv

Santander startet Digitaltochter Openbank

15. April 2019

Von Heinz-Roger Dohms und Christian Kirchner

Die spanische Großbank Santander schickt nach der „Santander Consumer Bank“ ein zweites Retail-Angebot in Deutschland an den Start, nämlich die Online-Tochter „Openbank“. Wie „Finanz-Szene.de“ heute Früh entdeckte, ist die hiesige Website unter der Adresse „www.openbank.de“ bereits livegeschaltet, verbunden mit dem Zusatz: „Europas größte digitale Bank kommt nach Deutschland“. Schon gestern war dem Internetblog „Caschy“ aufgefallen, dass die Openbank seit diesem Wochenende als hiesiger Partner bei Apple Pay gelistet ist.

Mit dem unangekündigten Deutschland-Start der Openbank stellt die Santander die Online-Strategie der Deutschen Bank und der Commerzbank massiv infrage. Zur Erinnerung: Die beiden wichtigsten hiesigen Geldinstitute hatten weitreichende Pläne für den Launch jeweils eigener Digitalbanken – brachen das Unterfangen aber im vergangenen Jahr beide ab (siehe in unserem Archiv: Hier die Pläne der Deutschen Bank, und hier deren Abbruch. Und hier die „Copernicus“ genannten Pläne der Commerzbank, und hier auch deren Abbruch). Spannend wird sein, wie die Santander ihr eigenes Angebot nun gegen dass der ING Deutschland positioniert. Denn anders als die Niederländer verfügen die Spanier hierzulande über ein Filialnetz und könnten – zumindest theoretisch – ihr stationäres und ihr digitales Angebot miteinander verknüpfen.

Die große Analyse zu den Deutschland-Plänen der Santander morgen Früh bei „Finanz-Szene.de“, dem pittoreskesten Branchen-Newsletter der Welt.

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