Fintech-Bank N26 bekommt erstmals einen Deutschland-Chef

16. Mai 2019

Von Heinz-Roger Dohms

Eine kleine, aber nicht uninteressante Nachricht von N26: Nach „Finanz-Szene.de“-Informationen (aber nicht exklusiv, in der FAZ steht’s auch …) steigt Georg Hauer, bislang Österreich-Chef der Berliner Neobank, zusätzlich zu deren Deutschland-Chef auf.

Anzeige

Was man hierzu wissen muss:

  1. Bislang gab es diese Position gar nicht, weil der deutsche Markt halt vom Berliner Headquarter aus miterledigt wurde. Hauers Berufung könnte also für eine Professionalisierung bzw. Konzernisierung der Strukturen stehen.
  2. Pro Kopf hat N26 im Nachbarland mehr Kunden als in Deutschland. Vielleicht waren die Obergurus Stalf/Tayenthal mit dem Wachstum hierzulande zuletzt ja nicht mehr gaaanz so zufrieden (wissen tun wir’s nicht, weil N26 seine Kundenzahlen nicht regional aufschlüsselt).

Aus dem Umfeld von N26 hieß es gestern, als eine seiner ersten Maßnahmen wolle der neuer General Manager (so der offizielle Titel) die Verfügbarkeit des Kundenservices in Deutschland auch auf Sonntage ausdehnen. Damit würde die Smartphone-Bank einen der Nachteile gegenüber Konkurrenten wie der ING Deutschland ausgleichen.

Georg Hauer kam im März 2018 als General Manager Österreich zu N26. Zuvor war er nach Angaben des  Berliner Fintechs beim Taxi-Dienst Uber für den Aufbau eines neuen Geschäftsmodells einschließlich des lokalen Kundenservices verantwortlich. Davor wiederum hatte Hauer viele Jahre als Strategieberater bei der Boston Consulting Group in Deutschland und Österreich gearbeitet, wo er für Projekte mit den Schwerpunkten Innovation digitale Geschäftsmodelle, Prozessoptimierung, Digitalisierung von Prozessen und große Transformationsprojekte zuständig war.

NEWSLETTER

Deutschlands führender Banken-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Share

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing