Kurz gebloggt

Fintechs im Funding-Wahn: 24 Stunden, 6 Runden, >400 Mio. €

16. Juli 2019

Von Heinz-Roger Dohms

Es begann am Montagabend: Da kamen Finanz-Szene.de und parallel die „BÖZ“ mit der Geschichte auf den Markt, dass Goldman Sachs mit 25 Mio. Euro beim Berliner Fintech Raisin einsteigt.

Gestern Früh gegen 9 Uhr verschickte dann das  Payment-Startup SumUp die Mitteilung, 330 Mio. Euro eingeheimst zu haben (interessanterweise: komplett Fremdkapital). Danach folgten: das Broker-Fintech Trade Republic mit 8,5 Mio. Euro und der Gutschein Spezialist Optiopay mit einem „zweistelligen“ Millionen-Funding – bevor Finanz-Szene.de am Dienstagbend schließlich den Einstieg der DWS und einer Coba-Tochter beim Fintech Arabesque und das spektakuläre 30 Mio.-Euro-Funding von Billie vermeldete.

Die Lehren dieser verrückten 24 Stunden? 1.) Der Fintech-Boom hält an. 2.) Dennoch lohnt es sich, bei jedem Funding einzeln hinzuschauen. So teilte Optiopay auf Nachfrage mit, die „Finanzierungsrunde in zweistelliger Millionenhöhe“ setze sich zusammen aus der „Konvertierung von Darlehen“ sowie „neuen Darlehen“.

Also auch hier zumindest nicht das ganz klassische Equity-Funding, wenn wir das so sagen dürfen …

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