31/10/19: DWS, ING, Comdirect, mBank/Erste Group, DIC

31. Oktober 2019

Machen wir doch einfach weiter mit der Deutschen Bank – beziehungsweise mit deren Tochter DWS. Denn: Wussten Sie, dass die DWS-Beteiligung vor einem Jahr gerade mal 20% des Börsenwerts der Deutschen Bank ausmachte, inzwischen aber satte 33%? Mit anderen Worten: Der Asset Manager hat intern krass an Bedeutung zugelegt. Was die Frage aufwirft, ob die DWS diesem Bedeutungszuwachs auch gerecht wird. Um es kurz zu machen: Die Q3-Zahlen legen das Gegenteil nahe. Denn hinter einem oberflächlich betrachtet ordentlichen Ergebnis verbirgt sich ein fast schon beängstigender Margenverfall. Unsere Analyse: Finanz-Szene.de

Wie viel Uhr ist es bei Ihnen? Schon 7.30 Uhr? Weil: Heute Früh um sieben Uhr wollte die ING Groep mit ihren Ergebnissen fürs dritte Quartal kommen. Für unseren Newsletter war das zwar zu spät (denn der muss um 4.59 Uhr fertig sein, sonst können wir ihn um 5.00 Uhr nicht rausschicken …) – aber wir haben gottlob ja auch eine Website. Drum: Unser Ziel lautete, die Zahlen der deutschen ING aus denen des niederländischen Mutterkonzerns zu extrahieren und bis spätestens 7.30 Uhr für Sie aufzubereiten. Ob wir’s geschafft haben, erfahren Sie (falls es bei Ihnen schon 7.30 Uhr ist) hier: Finanz-Szene.de

Die Commerzbank hat gestern ihr Übernahme-Angebot an die übrigen Aktionäre der Tochter Comdirect vorgelegt – und dabei klargemacht, dass sie sich von den Petrus Advisers dieser Welt (um es in Fußballer-Deutsch zu sagen) nicht den Schneid abkaufen lassen will. In Finanz-Deutsch gesagt: Die Coba bietet 11,44 Euro je Anteilsschein. Das ist zwar 25% über dem Schlusskurs vom 19. September (also kurz bevor die Übernahmepläne bekannt wurden), aber auch deutlich unter den 13,50 Euro, zu denen die Comdirect-Anteile inzwischen an der Börse gehandelt werden. Mal sehen ob es den Aggro-Aktionären rund um Petrus Advisers gelingt, die Commerzbank letztlich doch Richtung 13,50 Euro zu treiben. Die Angebotsunterlagen der Coba: Commerzbank-Offer

Kurzmeldungen

Die Deutsche Bank erwägt, den negativen EZB-Einlagenzins an ihre Kunden weiterzugeben – auch im Privatkundengeschäft, aber vorerst wohl nicht bei Normalsparern (Süddeutsche) +++ Die österreichische „Erste Group“ signalisiert Interesse am Kauf der polnischen Coba-Tochter mBank (Wiener Zeitung) +++ Unsere neue Rubrik „Glückspilz der Woche“: René Zahnd, Aufsichtsrat beim Frankfurter Immokonzern DIC Asset. Kaufte vorgestern DIC-Aktien für 45.000 Euro. Gestern legen die nach Top-Zahlen den größten Kurssprung seit 2012 hin. Chapeau! DGAP (Insidertrade), Reuters (Zahlen)

NEWSLETTER

Deutschlands führender Banken-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Share

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing